{"id":1367,"date":"2013-07-23T12:41:35","date_gmt":"2013-07-23T10:41:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1367"},"modified":"2013-09-20T12:22:10","modified_gmt":"2013-09-20T10:22:10","slug":"14-tag-20-07-2013-ukraine-auf-der-krim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1367","title":{"rendered":"14. Tag, 20.07.2013; Ukraine, Auf der Krim"},"content":{"rendered":"<p>14.\u00a0Tag, Samstag, 20.07.2013; Ukraine, Auf der Krim<br \/>\nTemperatur: 30\u00b0 C, H\u00f6henlage: 0-10 m<br \/>\nTagesstrecke: 32 km, Gesamtstrecke: : 4488 km, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,6 km\/h<br \/>\nBPI: 0,80 \u2013 2,50<\/p>\n<p><strong>&#8222;Gefangen auf der Krim&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Zu einer Reise geh\u00f6rt eine gute Vorbereitung.<\/p>\n<p>Vor ca. 2 Jahren begannen wir mit ersten Vorbereitungshandlungen. Vor einem Jahr dann wurde vieles gesch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Der Plan f\u00fcr die Krim sieht vor, die Halbinsel mit einer F\u00e4hre oder einem Frachtschiff Richtung T\u00fcrkei zu verlassen. Wichtig f\u00fcr uns: immer mehrere Optionen zu besitzen.<\/p>\n<p>Bis kurz vor Efpatoria verl\u00e4uft alles entlang unserer Planung. Und f\u00fcr den n\u00e4chsten Step von der Krim nach Zonguldag in der T\u00fcrkei hat es zwischen dem die F\u00e4hrverbindung vermittelnden B\u00fcro und uns einen permanenten Mail-, SMS- und Telefonverkehr gegeben. Alles war klar. Doch dann\u2026kommt alles anders\u2026<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst wird der Abfahrtszeitpunkt unseres Schiffes st\u00e4ndig nach hinten verschoben. Die dadurch freiwerdende Zeit nutzen wir a) zur Organisation unserer Weiterreise in der T\u00fcrkei, b) zur Kontaktaufnahme und Abstimmung mit unseren nachreisenden Kameraden Uwje und Holgi und c) zum Aufladen unserer Batterien. Baden, Schnorcheln, Volleyball und Werwolf spielen steht auf dem Plan. Dann gibt es den entscheidenden Anruf. Frachtschiff f\u00e4hrt und nimmt uns mit. Stellzeit: 20.07.2013 am Hafen von Efpatoria ca. 20 Uhr. Wir sind happy, denn parallel laufende Versuche zur Sicherheit andere Optionen auf zu tun, scheitern. Wir sitzen einfach im S\u00fcden der Krim mit nur dieser einen m\u00f6glichen Variante fest.<\/p>\n<p>Am 20.07.2013 nachmittags brechen wir mit dem Bus zum Hafen auf und landen nach drei Stunden an. Schnell holen wir noch Ware f\u00fcr ein leckeres Abendmahl, besorgen Postkarten &#8211; klingt easy, ist es aber nicht \u2013 an nur einem Ort in der Stadt gibt es Postkarten und Marken mit genau 1Motiv! &#8211; und ab zum Port. Es ist 19 Uhr. Wir stehen vollz\u00e4hlig -na ja nicht ganz, ist aber eine andere lustige Geschichte &#8211; mit unserem Gep\u00e4ck am Eingang des Hafens und sehen bereits unser Schiff. Hurra!<\/p>\n<p>Dann vibriert H\u00f6fels Telefon. Eine SMS ist eingegangen. In der wird uns mitgeteilt, nichts mit Mitfahrt. Das Frachtschiff ist voll?! So leicht lassen wir uns jedoch nicht abspeisen. Sofort werden verschiedene Teams zusammengestellt, um der Sache auf den Grund zu gehen. Das vermittelnde B\u00fcro geht auf Tauchstation. An den Kapit\u00e4n selber kommen wir nicht ran. \u00dcber Mittelsm\u00e4nner wird uns best\u00e4tigt, der Kapit\u00e4n sagt: \u201cNichts geht.\u201c Sch\u2026 Alternativen werden direkt vor Ort gepr\u00fcft vom Segelboot \u00fcber Schnellboot bis zu anderen m\u00f6glichen Anbietern f\u00fcr \u00dcberfahrten. Der Knaller ist nicht bei. Anmerkung: Die \u00dcberfahrt mit einem Schnellboot sollte 1.000 Dollar kosten &#8211; pro Nase &#8211; mithin 9.000 Dollar all in.<\/p>\n<p>Wir treffen bei unseren Recherchen Sergej, der f\u00fcr im Import\/Export t\u00e4tig ist und uns unter die Arme greift. Vielen Dank nochmals! Ein besserer Service als in einem Reiseb\u00fcro. Kennt alles und jeden. Ruft im Minutentakt seine Kontakte an. Nun pr\u00fcfen wir auch die Option zu fliegen, denn die f\u00fcr uns noch g\u00e4ngigste Variante \u00fcber Odessa, F\u00e4hre nach Varna\/Bulgarien und dann weiter auf dem Landweg in die T\u00fcrkei h\u00e4tte uns fast eine Woche Zeitverzug gekostet. Geht gar nicht.<\/p>\n<p>Nach zwei Stunden R\u00f6deln von Sergej auf Hochtouren ist unser Flug perfekt, Tickets sind reserviert und k\u00f6nnen am Flughafen abgeholt werden. Unser Lift geht am n\u00e4chsten Tag direkt von Simferopol \u00fcber Istanbul bis nach Antalia. Wir sind auf der einen Seite happy, die Krim verlassen zu k\u00f6nnen &#8211; wurde Zeit &#8211; und unseren Zeitplan halbwegs zu halten, haben aber auch Tr\u00e4nen in den Augen, da wir das Flugzeug nehmen m\u00fcssen. Doch wir wollen durch Afrika und am 7.9.2013 gesund und munter wieder zu unseren Lieben nach Hause zur\u00fcckfliegen.<\/p>\n<p>\u201eDie Elf\u201c<\/p>\n<p><strong>Istanbul<\/strong><\/p>\n<p>Am Abend zuvor sind wir gut in Istanbul angekommen. Wir bekamen zun\u00e4chst die Nachricht der Kameraden, dass diese \u00fcbermorgen mit der F\u00e4hre das Schwarze Meer \u00fcberqueren w\u00fcrden. Somit war klar, zwei \u00dcbernachtungen zu buchen, danach mit zwei Gro\u00dfraumtaxen nach Zonguldag zum F\u00e4hrhafenim Norden der T\u00fcrkei zu fahren um uns dort zu treffen und danach die T\u00fcrkei zu durchqueren. Wir hatten also einen Tag Zeit und unternahmen das volle Programm: Hagia Sophia, Blaue Moschee, Gro\u00dfer Basar, \u00c4gyptischer Basar, Sultan Ahmed Moschee, Fischessen unter der Galata Bridge und dann noch eine n\u00e4chtliche Bosporus Bootsrundfahrt. Mehr geht nicht.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklich und zufrieden trinken wir unser \u201eGute Nacht\u201c Bier, als uns die Nachricht der Reisekameraden erreicht, dass die F\u00e4hr\u00fcberfahrt gestrichen ist. Was nun? Wir durchforsten noch eine Weile das Internet, Busverbindungen finden sich fr\u00fchestens Abfahrt 21:00 mit anschlie\u00dfender 12 st\u00fcndiger Fahrzeit. Sollten wir etwa auch fliegen? Flugverbindungen finden sich, wir sind auch schon nah am buchen, aber sollten wir denn wirklich fliegen? Wir fallen erst mal ins Bett\u2026<\/p>\n<p>Uwje<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a title=\"P1000861 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9371968856\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1000861\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7433\/9371968856_17d88e924a_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1000864 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9369206925\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1000864\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7420\/9369206925_e5d8bd8e58_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; maptype=&#8220;HYBRID&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/www.cape2cape.cc\/wp-content\/uploads\/Move_2013_07_20_15_56_34.gpx&#8220; download=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14.\u00a0Tag, Samstag, 20.07.2013; Ukraine, Auf der Krim Temperatur: 30\u00b0 C, H\u00f6henlage: 0-10 m Tagesstrecke: 32 km, Gesamtstrecke: : 4488 km, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,6 km\/h BPI: 0,80 \u2013 2,50 &#8222;Gefangen auf der Krim&#8220; Zu einer Reise geh\u00f6rt eine gute Vorbereitung. 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