{"id":1586,"date":"2013-08-23T18:01:13","date_gmt":"2013-08-23T16:01:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1586"},"modified":"2013-09-09T15:50:19","modified_gmt":"2013-09-09T13:50:19","slug":"37-tag-12-08-2013-von-awassa-nach-moyale-athiopien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1586","title":{"rendered":"37. Tag, 12.08.2013; Von Awassa nach Moyale\/ \u00c4thiopien"},"content":{"rendered":"<p>37. Tag, Montag, 12.08.2013; Von Awassa nach Moyale\/ \u00c4thiopien<br \/>\nTemperatur: 20-25\u00b0 C, H\u00f6henlage: 2.400-1.800 m<br \/>\nTagesstrecke: 519 km, Gesamtstrecke: : 12.742 km, max. Geschwindigkeit: 116 km\/h<br \/>\nBPI: 1,00 \u2013 1,20<\/p>\n<p><strong>Auf Missionstour<\/strong><\/p>\n<p>Wie in den letzten Tagen ist das Wecken vor dem Sonnenaufgang angesetzt. Wir m\u00fcssen nach S\u00fcden. Es liegen noch knappe 1.800 km bis Kampala vor uns. Diesmal bereitet es uns weniger Probleme aufzustehen. Die Unterkunft hatte einen etwas niedrigen Standard. Wir tr\u00e4umten von den g\u00fcnstigen Unterk\u00fcnften in Kenia mit Swimmingpool.<\/p>\n<p>Noch in der Dunkelheit begeben wir uns auf die Stra\u00dfe. Unser Busfahrer rei\u00dft die ersten Kilometer vor dem Fr\u00fchst\u00fcck runter. In einem sch\u00f6nen Restaurant an der Stra\u00dfe k\u00f6nnen wir unser Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen. Gesichert unter einem Dach k\u00f6nnen wir das gesch\u00e4ftige Treiben im \u00e4thiopischen Regen beobachten.<\/p>\n<p>Auf der Weiterfahrt durch die letzte Bergregion vor der kenianischen Grenze wird durch unseren Verantwortlichen f\u00fcr das Land \u00c4thiopien eine Sehensw\u00fcrdigkeit herausgesucht. Die Megalithen von Tutu Fela. Ein kleines unscheinbares Schild an der Stra\u00dfe und wir biegen in einen holprigen Weg ein. Nach kurzer Fahrt wird die Stra\u00dfe so schlecht, dass wir den restlichen Weg von ungef\u00e4hr 800 m zu Fu\u00df zur\u00fccklegen m\u00fcssen. Ausgerechnet jetzt setzt in dem Augenblick ein leichter Nieselregen ein. Wie \u00fcberall in \u00c4thiopien sammeln sich die ersten Kinder. Bei dem Gang zu den 3000 Jahre alten Megalithen werden es stetig mehr. Die ersten Kinder werden an die Hand genommen. Sie plappern alles, was von uns ge\u00e4u\u00dfert wird, nach. Nach ein paar Wiederholungen k\u00f6nnen Sie es ohne Verst\u00e4ndnis, was Sie sagen, perfekt aussprechen.<\/p>\n<p>Das Tor f\u00fcr das Feld, auf dem die Megalithen von einem franz\u00f6sischen Arch\u00e4ologen aus der gesamten Region zusammengetragen wurden, ist verschlossen. Gem\u00e4chlich kommt ein Mann angeschlendert, schlie\u00dft das Tor auf und wir k\u00f6nnen wiederum exklusiv nur f\u00fcr uns einen hornbeenalten Friedhof betrachten. Die zusammengetragenen M\u00e4nnlichkeitssymbole d\u00fcrfen wir allerdings nicht ber\u00fchren. Strengstens verboten. Sogar an diesem weltabgewandten Ort erhalten wir f\u00fcr unseren Eintrittsobolus eine Quittung.<\/p>\n<p>Mittlerweile haben sich ungef\u00e4hr 20 bis 30 Kinder um uns versammelt. Auch einige Erwachsene begleiten uns auf dem R\u00fcckweg. Es werden die bekannten und beliebtesten Fanges\u00e4nge angestimmt. Immer mehr Kinder wiederholen sie. Mittlerweile hatte sich fast das gesamte Dorf auf dem Platz, an dem unser Bus geparkt wurde, versammelt. Zum gemeinsamen Gruppenbild werden die entsprechenden Fahnen herausgeholt, die Kinder vor uns gruppiert und die einstudierten Ges\u00e4nge vorgetragen.<\/p>\n<p>Zur Belohnung wurden aus unseren Rucks\u00e4cken kleine Geschenke heraus gekramt. Die Verteilung an die Kinder eskalierte allerdings. H\u00e4nde streckten sich gen Himmel. Viele H\u00e4nde zerrten an unseren Sachen. Wie ein Sturm fiel die Horde der Kinder \u00fcber uns her. Jeder wollte was haben. Binnen kurzer Zeit waren unsere H\u00e4nde leer.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Einsetzen der Dunkelheit erreichen wir Moyale. 500 m vor der \u00e4thiopisch \u2013 kenianisch Grenze biegen wir in einen Hof eines Hotels ein. Aus unseren Fenstern k\u00f6nnen wir einen ersten Blick hin\u00fcber nach Kenia wagen. Am Abend planen wir mit einem Freund von Jimmy die Fahrt durch Kenia. Alles scheint auch hier problemlos abzulaufen.<\/p>\n<p>\u201eDie Dreizehn\u201c<\/p>\n<p><a title=\"P1020344 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9524094107\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020344\" src=\"http:\/\/farm3.staticflickr.com\/2838\/9524094107_d16e1412a9_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020354 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9524078705\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020354\" src=\"http:\/\/farm6.staticflickr.com\/5341\/9524078705_f482d21639_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020355 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9524070717\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020355\" src=\"http:\/\/farm4.staticflickr.com\/3672\/9524070717_18f623fc04_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020359 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9524063753\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020359\" src=\"http:\/\/farm3.staticflickr.com\/2838\/9524063753_cba67fa219_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p>[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; maptype=&#8220;HYBRID&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/www.cape2cape.cc\/wp-content\/uploads\/Move_2013_08_12_06_00_42.gpx&#8220; download=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>37. 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