{"id":1595,"date":"2013-08-23T19:11:29","date_gmt":"2013-08-23T17:11:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1595"},"modified":"2015-09-13T19:53:47","modified_gmt":"2015-09-13T17:53:47","slug":"38-tag-13-08-2013-von-moyale-athiopien-nach-isolio-kenia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1595","title":{"rendered":"38. Tag, 13.08.2013; Von Moyale\/ \u00c4thiopien nach Isolio\/ Kenia"},"content":{"rendered":"<p>38. Tag, VILLI\u00c9-Tag, 13.08.2013; Von Moyale\/ \u00c4thiopien nach Isolio\/ Kenia<br \/>\nTemperatur: 30\u00b0 C, H\u00f6henlage: 2.400-1.800 m<br \/>\nTagesstrecke: 503 km, Gesamtstrecke: 13.245 km, max. Geschwindigkeit: 112 km\/h<br \/>\nBPI: 1,00 \u2013 1,50<\/p>\n<p><strong>Staub geschluckt und Dreck gefressen<\/strong><\/p>\n<p>Nach einer Nacht mit mehr Schlaf als sonst und hygienisch auf Vordermann gebracht, starten wir bei Morgengrauen tatendurstig in den Tag. Vor uns steht mal wieder eine Strecke mit vielen unbekannten Faktoren. Wir wissen, dass es sich um eine \u201ePiste\u201c handelt und von Rebellenkonflikten im Grenzgebiet von \u00c4thiopien und Nordkenia hatten wir auch geh\u00f6rt. Zwar war am Abend zuvor die Weiterfahrt abgekl\u00e4rt worden, doch scheinbar sind Zweifel geblieben und wir verfallen in Aktionismus um andere Optionen abzukl\u00e4ren. Letztendlich entscheiden wir uns auf Grund folgender Wichtung: 1. safety and security, 2. price, 3. comfort f\u00fcr die von Gimmy vermittelte Option. Diese steht nun in Form eines Toyota LandCruiser 437 vor uns. Daniel gewinnt unser Vertrauen und nimmt den Platz hinter dem Lenkrad ein. In der Kabine finden zwei der Reisegef\u00e4hrten Platz. Auf der Pritsche sitzen vier weitere Reisegef\u00e4hrten auf einer \u201eR\u00fcckbank\u201c, auf der drei bequem Platz finden w\u00fcrden. Der Rest auf spartanischen B\u00e4nken seitlich zur Fahrtrichtung, Gep\u00e4ck auf dem Dach. Das verspricht Abenteuer.<br \/>\nDie Grenzformalit\u00e4ten ben\u00f6tigen ihre afrikanische Zeit und erstmalig werden unsere Gelbfieber-Impfungen kontrolliert, bei der Ausreise (!) aus \u00c4thiopien. In Kenia begegnen uns Menschen mit anderem Kaliber. Insbesondere Soldaten und Polizisten sind vom Format \u201eZehnk\u00e4mpfer\u201c. Diese begegnen uns in den darauffolgenden Stunden zu Hauf, nicht immer freundlich, stets Respekt einfl\u00f6\u00dfend. Eine Kontrolle nach der anderen, stets mit anders uniformierten Gestalten.<br \/>\nKurz nach dem Grenz\u00fcbertritt kam es zu einem Zwischenfall, den unser Fahrer Daniel jedoch souver\u00e4n meistert. Vollbremsung und R\u00fcckw\u00e4rtsgang, Rufe, scheinbar Verst\u00e4ndigung. Eine Patrouille der \u00e4thiopischen Armee war auf kenianischem Staatsgebiet auf Rebellenjagd\u2026<br \/>\nDie lange Fahrt bereitet allen Leiden. Die Besatzung ganz hinten muss massiv Staub schlucken, das Verdeck muss geschlossen bleiben und gew\u00e4hrt keine Aussicht auf die Landschaft. Das ist nur mit Doppelkopf zu ertragen. In der mittleren Reihe sitzen die Jungs so beengt, dass sie eine fast homogene Einheit bilden, gemeinsam das Schaukeln des Autos ausgleichen, gemeinsam einnicken trotz seitlicher, begrenzter Aussicht. Die Beiden in der Fahrerkabine leiden, weil sie die Leiden der hinteren Reihen stets voraussehen m\u00fcssen, Schlagl\u00f6cher, Bodenwellen, entgegenkommende Laster. Die Landschaft wird nun deutlich \u201eafrikanischer\u201c, im Sonnenuntergangslicht durchaus ein Erlebnis.<br \/>\nFahren im Dunkel ist auch in Kenia eigentlich nicht erlaubt. Eine Polizeikontrolle will uns ca. 20 km vor dem Ziel an der Weiterfahrt hindern, kapituliert wohl aber angesichts der Tatsache im Busch keinen Arrest f\u00fcr 15 Personen gew\u00e4hrleisten zu k\u00f6nnen.<br \/>\nIsolio erschlie\u00dft sich uns im Dunkeln nicht wirklich. Wir finden aber ein brauchbares Hotel und eine Abstellm\u00f6glichkeit f\u00fcr den Toyota. Die Bar ist besetzt und gut best\u00fcckt. Kaltes Tusker! Leider hat die K\u00fcche bereits geschlossen, so dass wir noch mal um die H\u00e4user ziehen m\u00fcssen. Weder die Lokalit\u00e4ten, noch die Leute sind einladend. Manchmal muss man am Ende solcher Tage auch Dreck fressen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Eins<br \/>\n<a title=\"P1020384 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9579478999\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020384\" src=\"http:\/\/farm4.staticflickr.com\/3742\/9579478999_b6b94428c4_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020386 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9579466835\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020386\" src=\"http:\/\/farm4.staticflickr.com\/3692\/9579466835_3ebf0a4b55_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020392 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9582240712\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020392\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7451\/9582240712_2bd44c2299_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1020394 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9582228524\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1020394\" src=\"http:\/\/farm4.staticflickr.com\/3802\/9582228524_d476844717_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p>[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; maptype=&#8220;HYBRID&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/www.cape2cape.cc\/wp-content\/uploads\/Move_2013_08_13_09_44_32.gpx&#8220; download=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>38. 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