{"id":1735,"date":"2013-09-02T19:00:25","date_gmt":"2013-09-02T17:00:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1735"},"modified":"2013-09-02T19:00:25","modified_gmt":"2013-09-02T17:00:25","slug":"50-tag-25-08-2013-livingstone-sambia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cape2cape.cc\/?p=1735","title":{"rendered":"50. Tag, 25.08.2013; Livingstone\/ Sambia"},"content":{"rendered":"<p>50. Tag, Sonntag, 25.08.2013; Livingstone\/ Sambia<br \/>\nTemperatur: 25-35 \u00b0 C,<br \/>\nTagesstrecke: 25 km, Gesamtstrecke: 17.140 km, max. Geschwindigkeit: 54 km\/h<br \/>\nBPI: 1,50<\/p>\n<p><strong>\u201eBreitmaulnash\u00f6rner im \u201cMosi-Oa-Tunya Park\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Um 6:00 Uhr klingelt uns der Wecker im Jolly Boys Camp die Kameraden aus dem Biwakzelt und unserem \u201eDome\u201c ( ein wohl riechendes acht Doppelstockbetten Zimmer, Erinnerungen an alte Zeiten werden wach, es sieht aus wie ein guter alter Schlafsaal im Kinderferienlager ) raus. Ein kurzes frisch machen und noch schnell einen Kaffee in der Lobby und wir werden um 6:45 Uhr von Roberto Blanco ( besser kann man ihn einfach nicht beschreiben), zwei offenen Jeeps &amp; seinem Partner abgeholt. Leider hat sich ein Kamerad dazu entschlossen die Nachtruhe einseitig zu verl\u00e4ngern &amp; schl\u00e4ft unter seinem Moskitonetz auf der Wiese aus. So starten wir dreizehn in Richtung Mosi Oa Tunya Park. Der Wildtierpark befindet sich kurz hinter Livingstone, oberhalb der Wasserf\u00e4lle direkt am Sambesi. Obwohl recht klein, besticht er durch eine wundersch\u00f6ne Uferlandschaft. Das besondere hier ist eine kleine Breitmaulnashorn Gruppe von acht Tieren, die rund um die Uhr von bewaffneten Rangern gegen potenzielle Wilderer bewacht werden muss. W\u00e4hrend der Trockenzeit wandern die Wildtiere zwischen Sambia und Zimbabwe durch den Fluss, f\u00fcr Hippos und Krokodile gelten sowieso keine Staatsgrenzen.<br \/>\nBei unserer Durchfahrt durch den Park hatten wir das Gef\u00fchl, das alle Tiere sich verst\u00e4ndigt hatten, uns aus dem Wege zu gehen. Letztendlich sahen wir aber doch noch eine Giraffe, drei Elefanten, einige h\u00e4ssliche Warzenschweine mit riesigen Hauern, eine Herde B\u00fcffel und jede Menge frecher Affen. Nach ca. zwanzig Minuten hatten wir den ersten Teil unserer Safari hinter uns \u2013 naja, so toll war es nun leider auch nicht, ich glaube die meisten von uns waren doch eher entt\u00e4uscht und bereuten schon den Safaritrip mit 70,- US Dollar bezahlt zu haben. Der erste Teil des Wildparks wirkte wie ein riesengro\u00dfer Zoo, zur Landseite war er, wie es aussah, komplett eingez\u00e4unt und die Tiere hatten nur \u00fcber den Sambesi die M\u00f6glichkeit zur freien Wildbahn.<br \/>\nWir hielten an einem Check Point, wo ein paar Ranger mit Ihren Kalaschnikows sich im Schatten auf Ihren St\u00fchlen ruml\u00fcmmelten und l\u00e4ssig auf uns warteten. Zwei Ranger stiegen auf unsere Jeep\u00b4s auf und weiter ging es in den zweiten Teil des Wildparks, zu den versprochenen Nash\u00f6rnern. Nach ca. f\u00fcnf Minuten hielten wir in einem v\u00f6llig vertrockneten Buschgel\u00e4nde und stiegen aus, es folgte eine kurze Einweisung zum Thema \u2013 Verhalten &amp; Sicherheit im Gel\u00e4nde durch Roberto Blanco und seinem Partner. Und schon ging es los. Wir liefen im G\u00e4nsemarsch auf unsere \u201e Walk Safari Tour \u201e in den Wildpark hinein. Nach einer viertel Stunde Wanderung stie\u00dfen wir auf die Nashornherde. Sie d\u00f6sten im Schatten einer kleinen Senke und wackelten nur mit den Ohren. Der Anblick war grandios und alle waren v\u00f6llig begeistert von der Situation. Ohne Zaun und doppelten Boden konnten wir uns den Nash\u00f6rnern bis auf ca. f\u00fcnf &#8211;<br \/>\nzehn Metern n\u00e4hern und sie mit unseren Kameras abschie\u00dfen. Nach einer kurzen Zeit rief Roberto Blanco zum Aufbruch, die Nash\u00f6rner brauchen Ihre Ruhe und die n\u00e4chste Touri-Gruppe kam schon \u00fcber den H\u00fcgel auf uns zu gelaufen.<\/p>\n<p>Wieder im G\u00e4nsemarsch zur\u00fcck zu unseren Jeep\u00b4s, aufsteigen und wir fahren wieder aus dem Game Park raus in Richtung Livingston zu unserem sch\u00f6nen Jolly Boys Camp. Am Ende der Tour waren doch alle sehr zufrieden mit der kleinen Safari und dem Erlebnis zum ersten Mal Nash\u00f6rner in freier \u201eWildbahn\u201c so nah gesehen zu haben.<\/p>\n<p>Gegen 14.30 Uhr besteigt die Bunjee Jumper Crew zwei Taxen und f\u00e4hrt raus zur Zambesi Br\u00fccke, die Sambia und Zimbabwe verbindet und die Zambesi Schlucht hinter den Victoria Falls quert. Genau auf der Grenzlinie zwischen den L\u00e4ndern , in der Mitte der Br\u00fccke, einer der ber\u00fchmtesten Hotspots der Adventure Szene weltweit: 111m Bunjee Sprung in die Zambesi Schlucht. Schnirps, Zwerg und Flemme sind zu 100 % bereit, sich in die Tiefe zu st\u00fcrzen. Damit schnellt sowohl der Altersdurchschnitt als auch der m\u00e4nnliche Anteil der Jumper erheblich in die H\u00f6he\u2026<br \/>\nSie m\u00fcssen warten es ist Mittagspause\u2026Gewicht bestimmen, Sprungnummer protokollieren, Gesundheitsfragen ausf\u00fcllen und nat\u00fcrlich vorab zahlen. Dann geht\u2019s schnell, nicht viel Zeit zum \u00dcberlegen. Gurte um , als Erster betritt Schnirps die abgesperrte Sprungplattform, mit dem R\u00fccken zum Abgrund wird er vom Profi und Firmenbesitzer (wei\u00dfer Rhodesier) eingewiesen und mit Seilen und Karabinern \u201epr\u00e4pariert\u201c, dann hei\u00dft es vor zur Kante , rumdrehen, ein letztes Sto\u00dfgebet und 1,2,3,4, 5 \u2013 Bunjee!!!! Schnirps st\u00fcrzt in die Tiefe, beim dritten Mal nachfedern hat er die Nerven die Horda Zeiss Fahne durch den Canyon zu schwenken\u2026.. Wenig sp\u00e4ter folgen Zwerg und Flemme nach dem gleichen Prozedere. Alles geht glatt, alle drei mit Super-Bunjee- Spr\u00fcngen, die von einer ganzen Foto\/ Filmcrew (Rainer, Micha, Uwje) aus allen Positionen aufgenommen wurden. Nachdem die ersten Adrenalin Sch\u00fcbe durch sind gibt es einen Whiskey und eins zwei Sprungbier in der Bunjee Jumper Lodge.<br \/>\nGl\u00fcckwunsch und Hut ab Jungs, ne echt abgefahrene, coole Mutprobe.<br \/>\nIhr habt sie durchgezogen!!!!<\/p>\n<p><strong> Kampfabstimmung \u2013 in welche Richtung fahren wir?<\/strong><br \/>\n19:00 Uhr Dinner Time in Livingstone, ein kleines sambisches Restaurant oberhalb der Hauptstra\u00dfe ist heute unser gemeinsamer Treffpunkt f\u00fcr alle Kameraden zum Abendessen. Am Vortag haben ein paar von uns die K\u00fcche ausprobiert und waren so begeistert von der Qualit\u00e4t und dem Super Service durch Tracy, so dass f\u00fcr heute Abend gleich ein afrikanisches B\u00fcffet bestellt wurde, das Essen war wirklich der Hammer, \u201eThe Hammer\u201c!<\/p>\n<p>Nach dem Essen, gaben Tom &amp; Kanne nochmal einen kurzen \u00dcberblick \u00fcber die Route durch Simbabwe, mit dem Zug ( 450 km ) bis Buschanmaro, von da aus weiter mit \u00dcberland-bussen bis nach Johannesburg\/S\u00fcdafrika und noch ein paar Info\u00b4s zur Lage in Simbabwe.<br \/>\nPolitische Lage momentan stabil, ein hervorragendes Preis\/Leistungsverh\u00e4ltnis, die gr\u00f6\u00dfte Elefantenpopulation Afrika\u00b4s , sowie ein gut ausgebautes Busliniennetz bis nach S\u00fcdafrika.<br \/>\nJeder von uns hatte drei Stimmen, und konnte w\u00e4hlen zwischen,<\/p>\n<p>1. Simbabwe<br \/>\n2. Botswana<br \/>\n3. Namibia<\/p>\n<p>Das Abstimmungsergebnis ergab zun\u00e4chst ein 22 zu 16 f\u00fcr Namibia, obwohl alle den Eindruck eines Kopf- an Kopf-Rennens hatten. Ein Rechenfehler des Wahlleiters stellte sich heraus. Anders als fr\u00fcher zu DDR Zeiten trat dieser sofort zur\u00fcck! Die nun regul\u00e4re Ausz\u00e4hlung ergibt ein 19 zu 19 zwischen Simbabwe &amp; Namibia: Unentschieden!<\/p>\n<p>Was nun? Die Aufregung war gro\u00df, da kam der Vorschlag \u201e Tracy (die Kellnerin) soll eine M\u00fcnze werfen\u201c. Und Tracy warf &#8230;, Namibia ! Wir fahren nach Namibia, Simbabwe hat verloren. Es gab nat\u00fcrlich auf der einen Seite lachende und auf der anderen Seite entt\u00e4uschte Gesichter, egal, vorher war klar besprochen, das Ergebnis wird gemeinsam akzeptiert und von allen mitgetragen. Ohne wenn und aber.<\/p>\n<p>Die Vierzehn<\/p>\n<p><a title=\"P1030113 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9649804096\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030113\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7325\/9649804096_cd92c5b4d9_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1030141 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9646559261\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030141\" src=\"http:\/\/farm6.staticflickr.com\/5523\/9646559261_8230ff5789_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1030152 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9646545941\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030152\" src=\"http:\/\/farm4.staticflickr.com\/3700\/9646545941_0cfe12f5dd_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1030185 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9646533501\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030185\" src=\"http:\/\/farm3.staticflickr.com\/2834\/9646533501_651f96c2c0_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1030231 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9646520167\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030231\" src=\"http:\/\/farm8.staticflickr.com\/7303\/9646520167_0d1790654d_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a> <a title=\"P1030232 von regen.cape bei Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/97717889@N02\/9649739476\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"P1030232\" src=\"http:\/\/farm6.staticflickr.com\/5343\/9649739476_3485acc0c3_m.jpg\" width=\"240\" height=\"135\" \/><\/a><\/p>\n<p>[map style=&#8220;width: auto; height:400px; margin:20px 0px 20px 0px; border: 1px solid black;&#8220; maptype=&#8220;HYBRID&#8220; gpx=&#8220;https:\/\/www.cape2cape.cc\/wp-content\/uploads\/Move_2013_08_25_07_14_41.gpx&#8220; download=&#8220;no&#8220;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50. 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